MAMMOGRAPHIE


Hohe Heilungschancen durch Früherkennung!
Gerne unterstützen wir Sie in allen Fragen rund um die Mammographie und informieren Sie über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm!

Statistisch erkrankt fast jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Da es keine spezifische Vorbeugung gibt, kommt der Mammographie als Früherkennungsmethode DIE entscheidende Rolle zu – je kleiner ein Tumor bei seiner Entdeckung ist, umso höher sind die Heilungschancen.

Bei der Untersuchung (dosissparende digitale Technik) muss die Brust zusammengedrückt werden, um die Detailerkennbarkeit zu erhöhen – unsere geschulten weiblichen Fachkräfte garantieren eine schonende Durchführung.

Die Bilder werden generell nach dem "4-Augen-Prinzip" begutachtet, das heißt, ein 2. Radiologe beurteilt zeitnah die Aufnahmen unabhängig vom Ersten.

Routinemäßig wird bei uns an die Mammographie eine Ultraschalluntersuchung der Brust angeschlossen.


Vorsorgeempfehlungen

  • Selbstuntersuchung der Brust ab dem 25. Lebensjahr
  • Basismammographie ab dem 40. Lebensjahr
  • Kontrollmammographien mindestens alle 2 Jahre
    ab dem 40. Lebensjahr
  • Kontrollmammographie jährlich bei positiver Familienanamnese (Brustkrebserkrankung der Mutter, Schwester oder Tochter)

ALLE Mammographiebilder ab 2010 sind bei uns digital gespeichert und stehen zum Bildvergleich automatisch zur Verfügung. Sollten Sie vor 2010 oder nicht bei uns zur Mammographie gewesen sein, nehmen Sie bitte Ihre Bilder zum Vergleich mit.

Unser Röntgeninstitut ist als Untersuchungseinheit im Rahmen des seit Jänner 2014 laufenden nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogrammes „früh erkennen“ zertifiziert.



Im Rahmen dieses Screening-Programmes werden alle Frauen zwischen 45 und 69 Jahren regelmäßig alle 2 Jahre zur Vorsorgemammographie eingeladen. Nach Erhalt des Einladungsschreibens können Sie bei uns einen Termin zur Mammographie vereinbaren, es ist KEINE zusätzliche Überweisung durch den Hausarzt/die Hausärztin bzw. den Gynäkologen/die Gynäkologin erforderlich.
 

Eine Überweisung zur VORSORGE-Mammographie durch Hausarzt/Hausärztin bzw. Gynäkologen/Gynäkologin, wie bis dahin gewohnt, ist nämlich seit Einführung dieses Programmes NICHT mehr möglich (AUSNAHME: Das gilt nicht für Versicherte der LKUF, KFL, KFG – da diese Kassen nicht am BKFP Teil nehmen bleibt die Überweisung seitens des Hausarztes/der Hausärztin bzw. des Gynäkologen/der Gynäkologin). Für Frauen zwischen 40 und 45 Jahren sowie für Frauen ab 70 Jahren besteht die Möglichkeit, durch einen EINMALIGEN Anruf bei der Servicehotline („opt-in“) in das Programm aufgenommen zu werden. Telefon 0800 500 181


Halten Sie dazu bitte am Telefon Ihre Sozialversicherungsnummer bereit. Damit ist auch für diese Altersgruppen die Vorsorgemammographie zugänglich, Sie werden ab dann alle 2 Jahre zur Vorsorge-Mammographie eingeladen.

Frauen, die Beschwerden in der Brust aufweisen (z.B. unklarer Tastbefund, tastbarer Knoten, einseitige Schmerzen, Absonderungen aus der Brustwarze, …) erhalten wie bisher eine Überweisung von ihrem Hausarzt/Hausärztin bzw. vom Gynäkologen/Gynäkologin. Dasselbe gilt für asymptomatische Frauen, die erstgradig Verwandte (Mutter, Schwester, Tochter) mit einer Brustkrebserkrankung haben und deshalb die jährliche Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen wollen.


Um eine Terminvereinbarung wird gebeten.

Der ideale Zeitpunkt für eine Mammographie ist zwischen dem 7. und 12. Zyklustag (vom 1. Tag der Regel an gerechnet).


Die Mammographie ist DIE Standardmethode in der Brustkrebs-Früherkennung und in der Abklärung von Brusterkrankungen.